Google, Apple, Facebook, Twitter und der Kampf um die Meinungsfreiheit

Seit Monaten werden kritische Beiträge und Konten bei Youtube gelöscht oder gesperrt.

Die Facebook Accounts von Querdenken wurden mehrfach gesperrt und dann ganz gelöscht. Nach dem angeblichen Sturm auf das Kapitol in Washington haben nun die Herren der “Digitalen Mafia” einen weiteren Vorwand gefunden um noch weitere Schritte gegen vermeindliche Feinde der Demokratie zu unternehmen.

Sie sperren ganze Plattformen mit Hilfe ihres Digitalen Monopols. Die Twitter-Konkurrenz “Parler” wurde aus den Appstores von Google und Apple einfach gelöscht, so dass neue Kunden keine Möglichkeit über ihre Handy mehr haben auf den Nachrichtendienst zuzugreifen.

Amazon mit seinem CEO Jeff Bezos ging noch einen Schritt weiter und sperrte “Parler” von den von Amazon gemieteten Servern aus. Die Server wurden ohne Gerichtsbeschluss oder Vorwarnung einfach abgeschaltet. Erst werden von Facebook, Google, Twitter, Youtube usw. hunderttausende Konten gesperrt, gelöscht oder zensiert und jetzt kommt eine neue Qualität der Zensur – das aussperren von ganzen Märkten mithilfe ihrer monopolistischen Stellung innerhalb der Telekommunikation.

Donald Trump der noch amtierende Präsident der Vereinigten Staaten wurde von Twitter und Facebook ausgeschlossen, seine Account gesperrt und hundert Millionen “Follower” des Präsidenten werden einfach zensiert. Kein Gericht hat entschieden, kein Parlament eine Debatte geführt, kein Volk hat darüber abgestimmt, nein weit gefehlt.

Mark Zuckerberg der CEO von Facebook, Jack Dorsey CEO von Twitter, Jeff Bezos CEO von Amazon, Sundar Pichai CEO von Google, Susan Wojcicki CEO von Youtube und vor allem die hinter ihnen stehenden Investoren wie Blackrock oder Warren Buffet entscheiden über die Meinungsfreiheit.

Jeder demokratisch und freiheitsliebende Mensch kann da nur reagieren und ihnen das nehmen, was sie so mächtig macht – die Kommunikation über die monopolistischen Plattformen. Dezentralisierung ist wieder angesagt, Threema, Signal, Telegramm, Parler, Gab und viele andere Plattformen bieten den gleichen Service und sind nur einen Klick weit entfernt. Oder noch abwegiger – reden mit euren Freunden, wenn ihr sie seht oder ruft mal wieder an?

Als Suchmaschinenersatz für Google oder Bing gibt es mittlerweile so viele Anbieter, einige davon stellen wir in einer Linkliste zusammen:

R. Freund

Empfehlungen:

Meine persönliche Empfehlung für alle Suchmaschinennutzer, die Wert auf die Themen Datenschutz/Privacy legen, ist die unabhängige Suchmaschine DuckDuckGo.
Je stärker sich die repressiven Tendenzen gegen regimekritische Personen manifestieren, desto wichtiger wird es, auch im Internet genau zu überlegen, welche Daten man von sich preisgibt.
Laien sind grundsätzlich geschockt wenn sie erfahren, welche Mengen an hochsensiblen Daten allein beim Besuch einer WebSite an der Server (=Besitzer) der WebSite übermittelt werden.

Ein Beispiel hierfür: Im Rahmen der Öffentlichkeitsfahndung gegen die Linksextremistischen Gewalttäter bei den G20-Straßenschlachten hatte die WebSite des Landes(oder Bundes?)-KriminalAmts eine Tracking-Funktion integriert, die allein den Besuch der WebSite zur Verdächtigen-Identifikation nutzt, und zum Anlass für weitere Ermittlungen nahm.
In diesem Fall ist die Maßnahme im Rahmen der Terror-Abwehr natürlich absolut vertrebar, es soll aber aufzeigen, welche technischen Möglichkeiten inzwischen zur Verfügung stehen.

Im Gegensatz zu allen anderen gängigen Suchmaschinen verwendet DuckDuck keinerlei Tracking-Cookies, NutzerIdentifikationen oder sonstige technische Spielereien, die die Privatsphäre ihrer Nutzer beeinträchtigen.
DuckDuckGo ist auch über VPN und sogar per .onion Link aus dem TOR-Netzwerk erreichbar, was eine vollständig anonyme Nutzung ermöglicht.
Google u.A. schließen diese Funktion aus.
DuckDuckGo indexiert (=”sortiert”) die Suchergebnisse ausschliesslich nach Relevanz. Google und Konsorten hingegen legen hierbei zudem finanzielle und politische Kriterien an.
DuckDuckGo bietet zudem auch ein Firefox-Browser-Plugin an, welches die Privatsphäre der Nutzer zusätzlich schützt.
https://duckduckgo.com

Für Menschen, denen der Umweltschutz besonders am Herzen liegt, ist die Suchmaschine “Ecosia” zu empfehlen:
Eine Suchanfrage über Google durchzuführen kostet nach Informationen der “Sunday Times” 0,03KwH Energie, was dem Energieverbrauch für das erhitzen eines 1/4 Liters Wasser auf 100Grad Celsius entspricht.
Um die ökologischen Schäden durch diesen enormen Energieverbrauch auszugleichen hat Ecosia ein Projekt ins Leben gerufen, welches darin besteht, die durch Websuchen generierten Einnahmen dafür einzusetzen, in verschiedenen Regionen weltweit Bäume neu zu pflanzen. Im Rahmen dieser Aktion hat Ecosia im Juli 2020 die Marke von 100 Millionen neu eingepflanzter Bäume geknackt, und damit einen enormen Beitrag zum Umweltschutz geleistet.
Es ist aber zu erwähnen, dass Ecosia seine Suchergebnisse von Microsofts “Bing” bezieht, und somit auch nicht frei vom Einfluss der Konzerne ist. Im Vergleich zu Google ist Sie aber durchaus vertretbar.
Datenschutz Ecosia: Im Gegensatz zu Google u.Ä. verwendet Ecosia keine Drittanbieter-Tracking-Cookies, wohl aber Eigene. Suchanfragen werden innerhalb einer Woche anonymisiert abgespeichert. Nach eigenen Angaben handelt Ecosia nicht mit den Daten ihrer Nutzer.
https://www.ecosia.org/

https://duckduckgo.com, https://www.startpage.com/, https://www.fastbot.de/, https://www.zapmeta.de/, https://www.ecosia.org/, https://www.givero.com/, https://www.qwant.com/, https://de.yahoo.com/

Messenger Dienste:

https://www.heise.de/tipps-tricks/WhatsApp-Alternativen-Welche-Messenger-gibt-es-3976153.html

Bild: Unsplash – Xan_Griffin

Querdenken-761 Wir benötigen finanzielle Hilfe

Wir haben bis jetzt den größten Teil der Ausgaben durch unser Team finanziert aber jetzt benötigen wir Hilfe.

Wir haben in den letzen Monaten Ausgaben für die Demonstrationen, Equipment, Anlage, Flyer, Karten, Tische, Zelte, Fahrzeuge für die Blogs mit Servern, Programmierern, Internet – und Telefonkosten, Software, Hardware 

Jetzt kommen auf uns erhebliche Anwalts – und Beratungskosten zu, dass können wir nur mit eurer Hilfe schaffen”

Wir werden in den nächsten Tagen noch einige Spendenaufrufe starten und hoffen, das Sie uns unterstützen.

Team Querdenken-761 – Querdenken Freiburg – Achtung neues Konto!

Bitte spenden Sie mit folgendem Betreff:

 

„Mitdenken Schenkung Kto. R. Freund“

Oder

„Mitdenken Spende Kto. R. Freund“

 

Auf das Konto:

DE61 1001 1001 2620 3569 10

BIC: NTSBDEBTXX

oder

https://www.patreon.com/Querdenken761