Corona-Notfall-Krankenhaus mit 27 Millionen Betriebskosten aber ohne jeden Patienten.

Ein Krankenhaus im Stand-By-Modus: In Berlin wurde im April 2020 ein Corona-Notfall-Krankenhaus eingerichtet.

Gebraucht wurde es bisher nicht. Doch der Unterhalt kostet Millionen. Ein Rückbau würde weitere Millionen kosten.

Mehr als 27 Millionen Euro kostete das Land Berlin bislang der Betrieb des Corona-Notkrankenhauses in der Jafféstraße – ohne jemals einen Patienten behandelt zu haben. Das Corona-Behandlungszentrum in der Jafféstraße (CBZJ) steht leer.

Das geht aus einer Antwort auf eine Kleine Anfrage des Abgeordneten Marcel Luthe (fraktionslos) an die Berliner Landesregierung hervor. Ein Rückbau würde laut Informationen der „Berliner Morgenpost“ zusätzliche 14 Millionen Euro kosten. Die Laufzeit der Messe-Klinik ende im Juni, schreibt die „Welt“.

Das Projekt sei „verschwenderisch“, zitiert die Zeitung Marcel Luthe. „Von dem verschleuderten zweistelligen Millionenbetrag hätte man stattdessen das Pflegepersonal finanziell fördern und so endlich die Krankenhäuser wirklich entlasten können.“

Bis 1.000 Personen angedacht

Das Corona-Behandlungszentrum wurde im Mai 2020 auf dem Gelände der Messe Berlin GmbH fertiggestellt. Beim Aufbau half die Bundeswehr mit.

Das Notfallkrankenhaus soll Patienten aufnehmen, wenn die 50 anderen Kliniken in Berlin, die auf Corona-Patienten eingerichtet sind, ihre Belastungsgrenze erreicht haben.

Das CBZJ wurde für bis zu 1.000 Patienten ausgelegt. Personal sollte bei Bedarf von den Mitarbeitern der Vivantes Kliniken gestellt werden, zudem wurde für Pflegepersonal geworben. Allerdings wurde befürchtet, dass die Personaldecke zu dünn sein würde und eher eine „Katastrophenmedizin“ mit Studenten, Pensionären oder übermüdeten Pflegern entstanden wäre.

Mietkosten: 1,19 Millionen Euro pro Monat

Die Mietkosten der Messe-Klinik belaufen sich laut „Welt“ aktuell auf 1,19 Millionen Euro monatlich, hinzu kamen bisher für Ausstattung und Betrieb 13,4 Millionen Euro.

Die genannten Mietkosten sind etwas irritierend – denn Gesellschafter der Messe Berlin ist zu 100 Prozent das Land Berlin. Bekannt ist hingegen, dass die Messe Berlin durch die Ausfälle verschiedenster großer Messen unter Finanznot leidet. Es würden 60 Millionen Euro fehlen, hieß es im September 2020.

Die Einrichtung des Corona-Behandlungszentrums wird von der Senatsverwaltung für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung geleitet und dort koordiniert. Betreiber ist der kommunale Klinikkonzern Vivantes.

Nach Angaben der „Berliner Zeitung“ vom 20. April 2020 wurden insgesamt 92,5 Millionen Euro durch das Abgeordnetenhaus für das Corona-Behandlungszentrum freigegeben.

„Senat will den gigantischen Irrtum immer noch nicht zugeben“

Gunnar Schupelius erklärt: „Die Messehalle 26 wurde vor einem Jahr in einer hysterischen Stimmung zum Krankenhaus umgewandelt, das niemand braucht. Monatlich werden dort 300.000 Euro versenkt und der Senat will den gigantischen Irrtum immer noch nicht zugeben.“

In der „Bild“ ergänzt er: Es sei eine „gigantische Fehlplanung“, welche sich jetzt weder Gesundheitssenatorin Dilek Kalayci (SPD) noch der Regierende Bürgermeister Michael Müller (SPD) eingestehen wollen. Berlins Gesundheitssenatorin stand schon mehrfach im Zusammenhang mit Corona in der Kritik.

Das Behandlungszentrum ist „überflüssig“

Wolfgang Albers (Linke) hielt das Behandlungszentrum im Juli 2020 für überflüssig. „Das Geld gehört besser in die bestehenden Häuser gesteckt, zum Beispiel um Stationen so umzurüsten, dass sie jederzeit bei Bedarf in infektiologische Isolierstationen umgewandelt werden können.“

Albers ist Vorsitzender des Gesundheitsausschusses im Berliner Abgeordnetenhaus, er war jahrelang Chirurg bei den Vivantes-Kliniken. Er warf Gesundheitssenatorin Kalayci und dem Regierenden Bürgermeister Müller im September 2020 vor, zu aufgeregt zu handeln.

Quellen: https://www.corona-zentrum-berlin.de/

Quellen: Epochtimes.de

Bild: Unsplash -Marcel Scholte

Querdenken-761 Wir benötigen finanzielle Hilfe

Wir haben bis jetzt den größten Teil der Ausgaben durch unser Team finanziert aber jetzt benötigen wir Hilfe.

Wir müssen nun Mitarbeiter einstellen, da wir die Arbeit nicht mehr allein bewältigen können

Auch haben wir “Medial” aufgerüstet und unsere erste Zeitung herausgegeben – unter www.qfm.network ist das erste “Querdenken Radio” in Betrieb genommen worden. 

Die Testphase unseres neuen Radiosenders ist abgeschlossen und Sie können sich – von 7:00 – 0:00 Uhr jede Stunde – auf spannende aktuelle Moderationen und 24 Stunden durchgehend die beste und aktuellste Musik freuen.

Wir möchten so viel mehr Menschen erreichen – aber diese Projekte haben unsere ganze Kraft aber auch unsere Ressourcen verbraucht

Wir werden in den nächsten Tagen noch einige Spendenaufrufe starten und hoffen, das Sie uns unterstützen.

Team Querdenken-761 – Querdenken Freiburg – Achtung neues Konto!

Auf das Konto:

DE61 1001 1001 2620 3569 10

BIC: NTSBDEBTXX

Betreff:

 „Mitdenken Spende Kto. R. Freund“

 

Patreonhttps://www.patreon.com/Querdenken761 

Paypal – ron@nichtohneuns-freiburg.de