Die offengelegten RKI-Protokolle
Entscheidungen in der Coronazeit wurden undurchsichtig und entgegen den offiziell zugrunde gelegten Daten getroffen.
Seit das Magazin „Multipolar“ die RKI-Files herausgegeben hat, 2.500 Seiten herausgeklagte Protokolle des Corona-Krisenstabes, liegen drei Jahre Corona-Maßnahmen noch einmal unter der Lupe. Vor allem die Intransparenz, mit der die Beschlüsse dieser unnachgiebigen Verbotspolitik durchgesetzt wurden:
Rhetorischer Dreschflegel
Aushebung der Grundrechte, Versammlungsverbote, Maskenpflicht, teilweise durchgesetzte Impfpflicht, Schul- und Kindergartenschließungen, Alte und Kranke, die einsam in Heimen und Krankenhäusern starben, Spielplatzverbote, Polizeigewalt gegen friedliche Demonstranten, Diffamierung und Ausschluss Ungeimpfter vom öffentlichen Leben, Restaurantschließungen. Alles Eingriffe, die viele Gerichte absegneten, mit der Folge eines enormen Schadens für Zusammenhalt und Zusammenleben, für Wohlstand und Wirtschaft. Eine Beschädigung der Demokratie, die durch die Art der Berichterstattung in den etablierten, staatsnahen und reichweitenstarken Medien, von denen viele durch zwangsweise erhobene Gebühren finanziert werden, unterstützt, beklatscht und regelrecht geschürt wurden.
„In der Corona-Pandemie überboten sich die öffentlich-rechtlichen Anstalten darin, Kritiker der Impfung moralisch abzuwerten. Da wurde nicht das Florett, sondern der rhetorische Dreschflegel benutzt“, fasst die „NZZ“zusammen und schickt hinterher, dass wissenschaftliche Auswertungen „einen sehr minimalen Anteil kritischer Beiträge zu staatlichen Pandemiemaßnahmen“ zeigten.
RKI-Files – die nächste Feuerprobe für die Medien
Jetzt ist die Berichterstattung rund um die RKI-Files der nächste Lackmustest für die mit zunehmendem Vertrauensverlust konfrontierten Medien. Aber auch angesichts eines nicht zu verleugnenden Faktendrucks geht es nahtlos weiter mit Marginalisierungen und Diffamierungen. Genauso, wie in den vergangenen Corona-Jahren gegen diejenigen, die Evidenz – also Belege gefordert haben, stehen jetzt diejenigen, die den Beweis erbracht haben, dass es
„evidenzbefreit durch die ausgerufene Pandemie“ ging, im medialen Fokus:
„Multipolar“ und der Journalist Paul Schreyer, die über Jahre hinweg 15.000 Euro aufgewendet haben, um im Alleingang die journalistische Arbeit zu machen, die eigentlich auch die „großen“ Medien hätten anstoßen müssen, werden jetzt genau von denen, die – salopp ausgedrückt – ihren Job nicht gemacht haben, ins Framing-Karussell geschickt. Interessant ist in dem Zusammenhang auch, dass bislang von den Leitmedien lediglich die „Süddeutsche Zeitung“ sowie Faktenchecker von der dpa mit Paul Schreyer Kontakt aufgenommen haben, wie dieser auf Nachfrage Epoch Times mitteilte.
„Spiegel“ und „t-online“ bezeichneten „Multipolar“ als „rechten“, „dem Coronaleugner-Milieu nahestehende[n] Blog“, zitieren unhinterfragt einen klammheimlich geänderten ZDF-Artikel zum Thema,
(Epoch Times berichtete). In den systemnahen Medien bekommen die bekannten Akteure der politischen Pandemie ihr Podium. Grünen-Politikern wie Janosch Dahmen darf unhinterfragt veröffentlichen, dass es sich bei der RKI-Files-Debatte offensichtlich um den Versuch handele, einen Scheinskandal herbeizureden durch „virulente Verbreitung solcher wahrheitswidriger Gerüchte“. Frei nach Mark Twain: „Man muss die Tatsachen kennen, bevor man sie verdrehen kann.“
Text: Epoch Times
Podacast: Tichi’s Einblicke
Bild: Netzfund