Nicht alle Latten am Zaun….

Unser Zaun zum Nachbarn hin war … hin.

Er war vor den herbst- und winterlichen steifen Wasserkanten-Brisen in die sprichwörtlichen Knie gegangen.

Es war ein handelsüblicher Zaun mit Lamellen-Elementen, wie sie allgegenwärtig und vielerorts verbaut sind. Nun sind solche Lamellen-Elemente nur von begrenzter struktureller Festigkeit und unsere waren ohnehin schon in die Jahre gekommen.

Tja, und nun waren sie vom Wind nach und nach Stück für Stück auseinandergenommen worden. Es wurde also Zeit für einen neuen Zaun und dieser hat einige Anforderungen, welchen die neue Konstruktion genüge zu tun hat. Einerseits laufen hier Hunde im Garten, die gerne jeden lauthals anbrüllen, der auch nur in die Nähe des Zauns kommt. Andererseits laufen in dem betreffenden Bereich – zumindest über den Winter, wenn das Beet weitestgehend leer steht – auch zahlreiche Hühner.

Einige der Pfosten waren ebenfalls durch und mussten ersetzt werden. Einfach neue Elemente zu kaufen, fiel schon allein angesichts der mäßigen Festigkeit aus und halbwegs brauchbare Elemente kosten unverschämte Summen und wären den praktischen Ansprüchen dennoch nur einigermaßen gerecht geworden. Also hatte ich eine ganze Weile auf einer bezahlbaren und sinnvollen Konstruktion herumgedacht und in den vergangenen Wochen reichlich Zeit und Arbeit in die Aufarbeitung noch brauchbarer Pfosten und die Vorbereitung des neu angeschafften Rohmaterials gesteckt … wovon übrigens noch einiges benötigt wird. Wer mag, darf gerne die eine oder andere Latte über die Kaffeekasse beisteuern.

Das Titelbild zu diesem Beitrag zeigt den ersten vollendeten Teilabschnitt; die untere Hälfte ist mit Volierendraht hinterlegt, die obere mit einfachem Sichtschutzgewebe. Und, nun ja …, man sieht auch, dass (noch) nicht alle Latten am Zaun sind, was in Zeiten wie diesen durchaus als ein kleines Sinnbild für das mediale Geschehen auf der Bühne des Illusionstheaters gesehen werden kann. Wer meinen letzten Beitrag zur Kenntnis genommen hat, dürfte meine Wahrnehmung der medialen Kreisverkehr-Beschäftigungstherapie recht gut verstanden haben. Wer den Beitrag verpasst hat, dem sei er an dieser Stelle nochmal wärmstens zum Draufrumdenken ans Herz gelegt:

Gut. Und da es am Donnerstag und Freitag eher nass und regnerisch war, war der Zaunbau auf “Pause“.

Daher können wir heute mal wieder einen unvollständigen Blick auf einige mediale Erzählungen werfen, welche wir in den vergangenen Wochen alle so nicht verpasst haben. Bereit? Los geht’s …

Der weiße Stier mit goldenen Hörnern ist … zum Ochsen degradiert worden. Ob es den so völlig unverschämt belauschten “Offizieren der deutschen Luftwaffe“ ähnlich ergehen wird, wird sich noch zeigen. Sicherheit steht jedenfalls ganz oben auf der Liste der guten Vorsätze, weshalb das Pestorius-Ministrantenhaus auch seine Pressemitteilung “zur abgehörten Luftwaffen-Kommunikation“ mit einem Passierschein ins Netz gestellt hatte …, der da lautete: “1 2 3 4“. Mmnja…, bestimmt auch nur ein “individueller Anwendungsfehler“.

Und der CumEx-/Wirecard-Olaf hatte ja erneut öffentlich verkündet, dass sein “Nein“ zu den Ochsen für die Kokaine feststehe:

“Ich bin der Kanzler und deshalb gilt das.“

Na gut. Man möchte also ganz sicher weiterhin “keine Kriegspartei“ werden, denn 5.000 Helme, ein bisschen Munition und ein paar Raubkatzen waren ja nur kleine Hilfen für den Pimmelpianisten in seinem Krieg gegen das große Vaterland. Überhaupt hat sich ja ein “Neues Milliarden-Loch“ beim Verein von “Wir. Dienen. Deutschland“ aufgetan und nun “wackelt sogar die Nato-Quote“ – wie gehabt mit großem “N“ und kleinem “ato“. Tja.

Auch Anni B. hatte ja kürzlich in ihrer Rolle als Außenministrantin klargestellt, worum es den Ampelisten geht und mit enormer Eloquenz woher sie so kommen…

“Aber Frieden setzt voraus, dass das Töten endlich aufhört. Frieden kann es nicht mit der Pistole auf der Schläfe geben. […]

Das heißt konkret: Mehr Munition, mehr Luftverteidigung, mehr weitreichende Waffen, damit die Ukraine ihr Überleben sichern kann.“

 
 

Also doch Ochsen “auf“ die Schläfe der pöhsen Russen?

So hieß es erst, die Ochsen sollten nun über Albionien gebartert und letztlich also über diesen Umweg doch geliefert werden, aber dann bekräftigte der CumEx-/Wirecard-Olaf erneut, dass das ausfällt, wegen … ja, weil er der Kanzler ist und “deshalb gilt das“. Joh…

Und zwischendrin wurde mal wieder fleißig medial alternativisiert – über den “2+4-Vertrag“ und ein angebliches russisches “Ultimatum“ bis zum 11. März, was mal wieder alles viel Nichts mit ein wenig Lärm war. LeiDmedial ging es derweil ordentlich in die Vollen: Der Herr Pestorius wolle “alle Taurus einsatzbereit“ machen, weil, richtig: Putin. … Für ’nen Freund gefragt: Heißt also, die waren gar nicht einsatzbereit und wurden nun aus der Mottenkiste geholt, oder wie darf man das verstehen? Naja, und fast zeitgleich hieß es vom “Bundeswehrverband: Keine einzige Heeresbrigade einsatzbereit“. Puh!

Die “Union“ scheiterte dann noch in der Sabbelhütte im Bundeshauptslum mit einem weiteren Antrag zur Ochsenlieferung, während die Ampelisten in Straßburg mehrheitlich für eine Lieferung stimmten. Und dann war da noch die “Wehrbeauftragte“ Frau Högl, welche fachsimplifizierte, dass “die Bundeswehr vollständig einsatzbereit sein“ müsse. Bis 2030 …, weil, richtig: Putin. Denn der könnte “Deutschland“ mit einem “Landkrieg“ überziehen, so der wirtschaftsministrierende Balgenliterat … und so weiter und so fort. Phhh…, was für ein sinnfreies Durcheinander!

Das darf sich der geneigte Selbstdenker durchaus mal vor Augen führen: Da sabbeln reihenweise kinderlose Gestalten ohne nennenswerte Ausbildung über “Krieg“ und Tante Petra erzählt in einer Quasselbude ernsthaft:

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