Die Story hinter den dänischen Lockerungsübungen- Der Podcast

 
Ein neuer Podcast von Sam LeClerk mit den Hintergründen der Beendigung aller Maßnahmen in Englands, Irland und Dänemark

Das Geheimnis hinter den dänischen Covid-Lockerungsübungen

Ringsum heben die Nachbarländer ihre Corona-Restriktionen auf.

Die Briten hatten schon am 19. Juli ihren „Freedom Day“ zelebriert, den Tag, an dem alle Einschränkungen bei der Arbeit, der Bewegung, der Schulbildung und der Freizeit beendet wurden.

Damit hat alles angefangen. Die deutsche Presse beeilte sich, diesen Tag als „großen Fehler“ (ZDF) und als „gefährliche Freiheit“ (Deutschlandfunk) zu bezeichnen.

Drei Wochen später musste die „Welt“ konstatieren, dass die Katastrophe ausgeblieben sei. Die Redakteure, die diese Meldung verfassten – deren Zähneknirschen konnte ich bis nach Südbaden hören.

Das Image der Briten als böse Buben, mit Boris Johnson als Oberschurken, wurde landläufig gepflegt – bis die Bombe platzte:

Zum 10. September wurden auch in Dänemark alle Corona-Einschränkungen aufgehoben. Diese Meldung war erstaunlicherweise in der deutschen Presse weitgehend ungefiltert wiedergegeben worden.

Während – dieser Entwicklung zum Trotz – hierzulande weitere Verschärfungen bis zum erneuten Lockdown diskutiert werden, mit neiderfülltem Blick auf die inzwischen unverblümt verkündeten Impfpflichten in Italien und Frankreich, hat der niederländische Ministerpräsident Mark Rutte den 1. November als Datum der Aufhebung aller Restriktionen genannt. Von der Presse inzwischen gänzlich ignoriert, legte auch der irische Taoiseach (Premierminister) Micheál Martin den 22. Oktober als „Freedom Day“ fest.

Sollen wir jetzt den Dänen danken, weil sie den Stein ins Rollen gebracht haben? Die Antwort lautet: „Ja!“, zu den Dänen und „Nein!“ der dänischen Regierung gegenüber.

Auf vereinzelten Nerz-Farmen in Dänemark wurde eine Atemwegserkrankung bei den Tieren festgestellt, die nach kurzer Untersuchung als SARS-CoV-2-Variante tituliert wurde. Schließlich fanden sich sogar verschiedene Angestellte dieser Farmen, die sich mit dieser Variante angesteckt hatten.Es waren zwölf. Landesweit.

Mit dem, was wir heutzutage über die Gefahr von Coronaviren und die Überreaktionen der europäischen Regierungen darauf wissen, können wir davon ausgehen, dass die ganze Geschichte von Anfang an blanker Nonsens war. Doch selbst, wenn das alles so stimmte, handelte es sich um zwölf Menschen, die nach kurzer Zeit wieder kerngesund waren. Das hielt die amtierende Regierungschefin Mette Frederiksen von der „Socialdemokratiet“-Partei nicht davon ab, am 4. November 2020 die Vergasung aller im Land befindlichen Nerze mit Kohlenmonoxid anzuordnen.

Die Tragweite dieser Order wird klar, wenn man weiß, dass die Pelzindustrie in Dänemark ein wichtiger Wirtschaftszweig ist. Die betroffenen Unternehmen gelten landesweit als für immer ruiniert.

Bereits im September desselben Jahres waren die Mitglieder des Kabinetts Frederiksen informiert worden, dass die unnötige Keulung von Nutztieren gegen dänisches Strafrecht verstoße. Frederiksen blieb unbeirrt und nannte verschiedene Expertengremien als Anlass, die sie angeblich zu diesem Schritt drängten.

Nach und nach geschah dann Folgendes: Frederiksen versuchte, sich der Strafverfolgung zu entziehen, indem sie die Order als Notstandsgesetz verkaufte. Dass in Dänemark dazu eine Dreiviertelmehrheit notwendig ist, die sie nicht besaß, musste sie für einen Augenblick vergessen haben.

Als Sahnehäubchen der Affäre wurde schließlich ermittelt, dass die von Frederiksen genannten Expertengremien eine reine Erfindung von ihr und ihrer Ressortchefin Barbara Bertelsen gewesen waren.

17 Millionen putzige Tierchen auf Basis einer Lüge über den Jordan zu befördern, kam beim dänischen Volk überhaupt nicht gut an, genauso wenig wie der Exitus eines wichtigen Industriezweiges. Das dänische Volk war zu diesem Zeitpunkt schon deutlich emanzipierter, als es hierzulande der Fall war.

Gemeinsam mit dem bekannten Virologen-Professor Dr. Sucharit Bhakdi reichte Dr. Ventegodt Sammelklage vor dem dänischen Verfassungsgericht gegen Frederiksen ein.

Auch die Oppositionsparteien und die Medien machten Druck auf die Premierministerin. Ohne gesetzliches Mandat zu handeln, galt in den Augen des „Ekstra Bladet“ als Wahrzeichen einer Diktatur, und der dänische Oppositionsführer Jakob Ellemann-Jensen forderte im Parlament öffentlich eine Rückkehr Dänemarks zur Demokratie.

Frederiksen ließ bald ihren Landwirtschaftsminister Mogens Jensen über die Klinge springen. Der Druck auf Frederiksen wurde danach allerdings nicht geringer.

Der „Gemeinsame Rat der Freiheitsbewegung“ formulierte im Rahmen der Verfassungsklage eine Erklärung, nach der sämtliche Lockdown-Anordnungen verfassungswidrig seien und gegen die Europäische Menschenrechtskonvention (EMRK) verstießen.

In Malmö und Kopenhagen gehen seither wöchentlich Tausende von Menschen auf die Straße, um gegen die Lockdown-Maßnahmen der Regierung zu protestieren.

Frederiksen hat es versäumt, gemäß dem stalinistischen Handbuch der Unterdrückung bewaffnete Einheiten der Bereitschaftspolizei auf die Demonstranten zu hetzen.

Angesichts dessen, dass sie bis dato noch nicht strafrechtlich verurteilt wurde, ist die Aufhebung der Corona-Maßnahmen nichts weiter als eine Flucht nach vorne.

Oh, welch eine Flucht, die wir uns auch von Merkel, Spahn und Konsorten wünschten!

Aber es wird nichts dergleichen passieren.

Meine Zusammenfassung nach diesem kleinen Ausflug über den Nord-Ostsee-Kanal lautet ein weiteres Mal, dass der Deutsche eben genau das bekommt, was er sich einschenkt.

Jede Bundes- und Landtagswahl bietet uns die Chance, die Schuldigen, die Urheber des Versagens, die Verbrecher aus dem Amt zu jagen – doch allem Wissen zum Trotz erhalten Union, SPD und Grüne immer wieder Wählerstimmen.

Trotz der zahlreichen Möglichkeiten, sich anhand vertrauenswürdiger Quellen über die wahren Hintergründe der Corona-Politik zu informieren, ist es dem Bundesbürger angenehmer, vor dem Fernseher zu sitzen, und sich von Lauterbach berieseln zu lassen.

Statt an den auch hierzulande stattfindenden Protestmärschen teilzunehmen, stehen unsere Mitbürger Zigaretten paffend auf dem Balkon und beschimpfen die Demonstranten.

Die Freiheit, die in Dänemark, Großbritannien, Holland und Irland bald an der Tagesordnung sein wird (oder schon ist), sollte uns eigentlich ein Vorbild sein – doch niemand beklagt sich darüber, dass es nicht so kommt.

Man schläft halt so, wie man sich bettet. Und mir graut bei dem Gedanken daran, was noch kommt.

Quelle: Podcast von Sam LeClerk

Bild: Pixabay – Geralt – Bildbearbeitung

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