Razzia bei CSU-Politiker Georg Nüßlein

München – Ausgerechnet an einer der schwersten gesellschaftlichen und politischen Krisen des Landes soll sich ein Politiker der CSU bereichert haben: Dem Bundestagsabgeordneten Georg Nüßlein wird von der Staatsanwaltschaft München Bestechlichkeit sowie Steuerhinterziehung vorgeworfen.

Es liege ein Anfangsverdacht vor, sagte der zuständige Staatsanwalt – ohne den Namen Nüßlein zu nennen.

Auch weitere Hintergründe über den mutmaßlichen Korruptionsskandal und die genauen Geldflüsse wollte die Justiz nicht mitteilen.

Flossen 660.000 Euro als Beraterhonorar?

Natürlich gilt für Nüßlein die Unschuldsvermutung. Doch die Dimension des Falls ist nicht zu unterschätzen: Nach AZ-Informationen geht es um einen Betrag in Höhe von 660.000 Euro, der als Beraterhonorar geflossen sein soll. Nüßlein, einer der wichtigsten Gesundheitspolitiker der CSU, soll einen Auftrag zur Maskenbeschaffung für die Bundes- und die bayerische Landesregierung organisiert und sich dabei persönlich bereichert haben. Offenbar ist das Geld an die Firma “Tectum Holding” gegangen. Dort fungiert Nüßlein als Geschäftsführer.

Der Sitz der Firma ist Münsterhausen, der Wohnort des Politikers im bayerischen Regierungsbezirk Schwaben.

Als im vergangenen Frühjahr plötzlich Gesichtsmasken zur Mangelware wurden, hatte Nüßlein in Berlin selbst davon gesprochen, dass er das Bundesgesundheitsministerium bei der Beschaffung von Schutzausrüstung unterstütze. Von möglichen Provisionen war damals allerdings keine Rede. Nüßlein ist als Unionsfraktionsvize auch für den Bereich Gesundheit zuständig.

Die Masken-Firma, mit der Nüßlein Geschäfte gemacht haben soll, ist wohl im Raum Frankfurt am Main angesiedelt. Ein Haftbefehl gegen den Krumbacher Abgeordneten liegt nicht vor.

Nüßleins Immunität aufgehoben

Allerdings hat der Bundestag die Immunität des CSU-Politikers und Juristen aufgehoben. Damit wurde der Vollzug gerichtlicher Durchsuchungs- und Beschlagnahmebeschlüsse genehmigt. 

Polizisten durchsuchten sowohl seine Abgeordnetenbüros in Berlin und Günzburg als auch seine Privaträume in Bayern. 

Sie stellten Beweismaterial sicher. 

“Im Rahmen dieses Ermittlungsverfahrens werden heute 13 Objekte in Deutschland und in Liechtenstein durchsucht und Beweismittel sichergestellt, die in der Folge ausgewertet werden”

bestätigte der Pressesprecher der Generalstaatsanwaltschaft, Klaus Ruhland.

Quelle: Abendzeitung-München.de

Quelle: www.nichtohneuns-freiburg.de

Bild: Pixabay – cocoparisienne

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